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Umzug 2013

Gelungene Samstagspremiere des Offenbacher Faschingsumzuges

Knapp 17.000 Gäste säumten bei bestem Winterwetter die Straßen der Queichtalgemeinde als der traditionelle Faschingsumzug erstmals am Faschingssamstag startete. 55 Zugnummern machten den Lindwurm zu einem bunten Strauss der guten Laune und begeisterten das Publikum. Strahlende Gesichter auch bei den Teilnehmern, die sich einig waren, dass Gott an diesem Tag ein Offenbacher Narr gewesen sein muss, nachdem die letzten Tage noch klirrende und nasse Kälte herrschte, während am  Samstag teilweise sogar die Sonne lachte.

Angeführt vom Offenbacher Kinderprinzenpaar Leonie und Michael mit den Jugendtanzgruppen startete um 13.11 Uhr der Tross seinen Weg durch den Ort. Viele Karnevalsvereine der Region machten den Froschköpp mit ihren Hoheiten ihre Aufwartung. So kamen aus Billigheim-Ingenheim die Purzel- und die Sandhasen, die Impflinger Hanebber fehlten eben so wenig wie die Vereine aus Edenkoben, Lustadt und Klingenmünster. Ihre Komiteewagen präsentieren der Herxemer Wind und die Narren des KV Böchingen. Auch die Landauer Vereine nutzen die Gelegenheit, sich dem Offenbacher Publikum zu präsentieren. LCV und LCC gliederten sich in den Zug ein wie die  Narren aus Arzheim.

Traditionell gehören in Offenbach die Musikkapellen zur Straßenfasnacht. Mit heißen Rhythmen heizten die Musikkapelle Ottersheim und die Offenbacher Kultuskapelle den Gästen ein. Erstmals dabei war der Spielmannszug aus Landau.

Leergefegt dürfte an diesem Nachmittag die Nachbargemeinde Ottersheim gewesen sein. Mit wunderschönen Motivwagen und riesigen Fußgruppen präsentierte sich die Bärengemeinde allen voran das Bärenpaar mit seiner über 100köpfigen Gruppe im Gewand von Meister Petz. Aber auch die Wikinger  vom BOO, die Pinguine des Odderschumer Eck und die zünftigen Oktoberfestbayern des BC 81 zeigten ihre Feierqualitäten.

Seit vielen Jahren treue Gäste sind die Narren aus Westheim, die in diesem Jahr als Paradiesvögel kamen, und die Rebmänner aus Herxheim. Aus Insheim entführte die Feuerwehr ins Reich von 1001 Nacht, während die Landjugend Indiana Jones huldigte. Die Märchentruppe um Rotkäppchen und den bösen Wolf rundete die Auftritte der westlichen Nachbarn ab. Eine wunderbare Fußgruppe hat der TV Bellheim zusammengestellt, die noch dazu „total scharf“ war. 

 

 

Als Robin Hoods kamen die Hobbyfasnachter aus Lustadt und begeisterten nicht nur mit aufwändigen Kostümen sondern auch mit manchem Happen und Schluck, den sie mit den Gästen am Zug teilten. Auffällig war in diesem Jahr die Themenvielfalt in Offenbach. So kam aus Oberotterbach der Westernsaloon, aus Hatzenbühl und Rülzheim Kobolde und aus Herxheim Cheerleader und Football-Cracks, während Mühlhofen eine Krangehausabordnung und die Offenbacher Zombies an den Start brachten. Mörlheim erinnerte an den Film Noir, Nußdorf an TopGun, Knittelsheim an das Movie Cars und Rheinzabern wusste mit der Almgaudi zu gefallen. Gleich zweimal wurde an eine bekannte Fernsehsendung der Neuzeit erinnert. Die JU suchte die passende Frau für den Winzer, während die Kolpingjugend dem alten Ritter eine Maid zur Seite stellen wollte.

Die Edesheimer Hühnerfarm, eine Eiszeit aus dem Hause C&C passend zu den Außentemperaturen sowie die Hommage an den Filmhelden Austin Powers aus Duttweiler rundete die Auftritte der Gäste aus der gesamten Südpfalz ab.

Aus Offenbach ging die kunterbunte Lebenshilfe auf die närrische Reise, während die Fußgruppe des TVO als Gartenzwerge mit farbenfrohen Kostümen einen Farbtupfer setzte. Abgehoben haben die Piloten und Stewardessen der Theatergruppe Offfbase, ehe das Männerballett mit seiner Sambatruppe und dem Rio-Motivwagen die Auftritte der gastgebenden KGO eröffnete. Die Uhus zog es nach Hollywood, während die Schautänze sich in ihren Kampagnenkostümen als Bauarbeiter und Indianer dem Publikum zeigten. Nach den Löwen flankierten die Hausmacht des Offenbacher Prinzenpaares, der Partywagen des Datschas, und die Garde des Prinzen das Prinzenpaar Tanja I. und Joachim I. unter ihrer Discokugel, ehe die Hoheiten sichtlich gerührt am Zugende den Wagen unter dem Beifall des Publikums und der Teilnehmer am neuen Zielort verlassen konnten und gemeinsam mit den Gästen bis in den späten Abend friedlich auf der Abschlussfete der KGO feiern konnten.

KGO-Präsident Reiner Gensheimer dankte vor allem neben seiner eigenen Truppe DRK, Polizei, Gemeinde und dem Absperrdienst Kalmit für die Unterstützung, ohne die ein solches Event nicht zu stemmen gewesen wäre. Gerade auch die zahlreichen Jugendschutzkontrollen haben dazu beigetragen, dass der Umzug gelingen konnte. „Die Verlegung hat sich gelohnt, jetzt wird Bilanz gezogen und frühzeitig für den Umzug am Faschingssamstag 2014 geplant“, so ein sichtlich entspannter KGO-Präsident Gensheimer.

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