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Prunksitzung 2016
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Die Narren der Karnevalgesellschaft „Die Froschköpp“ Offenbach starteten am vergangenen Samstag mit einer gelungenen Premierenprunksitzung so früh wie nie in eine neue Kampagne und begeisterten ihr Publikum wieder einmal mit einem Feuerwerk der guten Laune. Die Turn- und Festhalle stand Kopf und Sitzungspräsident Steffen Michel schickte das Publikum nach einem mehr als fünfstündigen kurzweiligen Programm gut gelaunt auf den Heimweg.

Pünktlich um 19.11 Uhr startete die KGO mit einer Lightshow von Technikchef Andreas Gensheimer in den Abend, ehe sich das närrische Volk mit Kinderprinzenpaar Sophie I. und Paul I. und dem Prinzenpaar Melissa I. und Christoph I. an der Spitze auf der Bühne präsentierte. Die Nachwuchshoheiten Sophie und Paul begeisterten mit ihrer launigen Vorstellung das Publikum, dem standen Prinzessin Melissa und Prinz Christoph in nichts nach. Gekonnt nahmen sie Offenbach aufs Korn und setzten so manche Spitze. Bürgermeister Axel Wassyl machte der KGO seine Aufwartung, nicht ohne von Präsident Reiner Gensheimer den Dank für die gute Unterstützung durch die Gemeinde zu empfangen. Wehmütig blickten die 2 auch auf mehr als 60 Jahre Offenbacher Umzug zurück und bedauerten die Absage der Traditionsveranstaltung.
 

Den Reigen der Tänze im ersten Drittel eröffnete die Gardeparade der Kaulquappen und der Teeniefrösche. Die Kleinsten der KGO, die Bambinifrösche und der Jugendschautanz verzückten mit ihrem gemeinsamen Tanz in zauberhaften Piratenkostümen und farbenfrohen Baströckchen das Publikum.

In der Bütt nahm Andreas Gensheimer die Politik aufs Korn. Kein aktuelles Thema vom Bund bis zur Kommune wurde von seiner spitzen Zunge verfehlt. Da hatte die Filmproduktion von Bruno der Bär mit Andreas Koch sowie Andrea und Peter Müller schon mehr Probleme das Ziel zu treffen. Den schussligen Jägern ging der Bär schließlich durch die Lappen. Da sich Offenbach großer Beliebtheit erfreut, führt Kai Kokott künftig als Gemeindebediensteter einen Einbürgerungstest durch, den „Maddin“ Reinhold Ehrhardt mit Bravour bestand, ehe er gemeinsam mit dem Saal das Ganze mit zünftigen Karnevalsongs feierte. Das erste Drittel rundeten Andrea Koch, Steffi Kostrzewa und Peter Müller mit ihrer 3er Bütt ab. In gewohnter Manier war kein Mann vor den Sprüchen der beiden Mädels sicher. Schließlich kann man Männer ja umprogrammieren, was der arme Peter am eigenen Leib zu spüren bekam – nicht ohne so manche Fehlfunktion zu erleiden.

Auch im zweiten Drittel waren die Tänze der große Farbtupfer der Sitzung. Gardetanz vom Feinsten zeigte die Garde des Prinzen, die für ihren Tanz tosenden Applaus erntete, während die Junioren mit fetzigen Rhythmen in den Orient entführten.
 
Tanzmariechen Leonie Zimmer wurde Opfer der Technik und konnte nicht tanzen. Dafür hielt sie sich im Anschluss mit ihrer neuen Büttenrede schadlos. Sie glänzte souverän mit ihrer Mischung aus Gesang und Bütt aus dem Trainingsalltag eines Mariechens diesmal wieder beim Heimspiel vor eigenem Publikum und begeisterte die Gäste im Saal. Nicht fehlen durfte Eugen Wingerter als „vom Leben gezeichneter“, der seine Bütt wie jedes Jahr mit einem kleinen Liedchen krönte.

Die Froschkoppquaker, der Chor der KGO, begeisterten mit modernen Faschingshits und Songs aus den 80ern das Publikum, das die Sängerinnen und Sänger auf der Bühne kräftig unterstützte und mitsang.

Die Billberchrebellen Alois Zimmer und Steffen Michel gingen mit ihren Mädels auf Zeitreise. Ob Comedian Harmonists, Billy Haley oder Robbie Williams, beim Auftritt der beiden Entertainer tobte der Saal.

Zwischen den Auftritten sorgte die Hauskapelle „Los Quakos“ mit Schunkelrunden und Faschingsliedern dafür, dass der Stimmungspegel im Saal nicht abebbte.

Das Schlussdrittel stand im Zeichen der Schautänze. Das Männerballett eröffnete dabei die letzte Runde mit einer Hommage an die Mütter dieser Welt, die im harten Alltag ihre Kinder begleiten, um dann aus dem Selben mit heißen Rhythmen zu entfliehen. Die Uhus gingen mit Seemannsliedern auf große Reise und fegten den Saal von den Stuhlen. „Cleopatra auf Brautschau“ hieß es beim großen Schautanz. Mit fetzigen Partyrhythmen zu ihrem heißen Tanz ließen sich Cleopatra und ihr Gefolge nicht einfangen und den Saal noch einmal beben. Mit dem Pur-Party-Mix als Zugabe ging es ins Finale.

Zum krönenden Abschluss verabschiedete Präsident Reiner Gensheimer mit allen Aktiven die Gäste, unter denen auch Abordnungen der Karnevalsvereine Ingenheim, Impflingen, Rheinzabern und der Narrhalla Herxheim waren, nicht ohne Sitzungspräsident Steffen Michel zu einem gelungen Premierenabend zu gratulieren. Wer die Eröffnungssitzungssitzung verpasst hat, muss Gas geben. Für die 2. Sitzung gibt’s es nur noch wenige Karten, die 3. Prunksitzung ist restlos ausverkauft.

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